Pro Lege
Thomas M. Müller
Rechtsanwalt
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Disclaimer

Wie "funktioniert" Mediation?

Falls sich zwei Parteien für eine Mediation entscheiden, bilden diese beiden Parteien und der Mediator ein gleichseitiges Mediationsdreieck. Dieses Mediationsdreieck hat sowohl symbolischen als auch eine praktische Bedeutung:

Die alleinige Verantwortung für die Mediation liegt bei den Parteien. Das führt zur Voraussetzung, dass eine Mediation nur dann zu einem erfolgreichen Abschluss führt, wenn beide Parteien sich bedingungslos auf den Mediationsprozess einlassen. Je beiden Parteien übernehmen die Verantwortung für die Entscheidfindung zur Beilegung der Auseinandersetzung/des Streites. Beide Parteien haben immer und jederzeit die Möglichkeit, sich mit ihrem Vertrauensanwalt oder ihrer Vertrauensanwältin zu beraten, sofern die Tatsache der Konsultation (und nicht deren Inhalt) in der Mediationssitzung offengelegt wird. Das Recht ist nicht die einzige sondern nur eine von mehreren möglichen Orientierungshilfen für die Entscheidfindung der Parteien. Die Aufgabe des Mediators liegt darin, die rechtlichen Leitplanken aufzuzeigen, sofern das beide Parteien wünschen. Gleich wichtig sind das eigene Empfinden für Fairness und Gerechtigkeit. Es ist von zentraler Bedeutung, Entscheidungsgrundlagen zu finden, die beiden Parteien gerecht werden.

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